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gesundheitsschädlich weißes,kristallines Pulver |
Vorkommen:
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RS-Sätze:
R 22 - 37/38 - 41 , S 26 - 39
Entsorgung: G 3
MG:
138,12 g/mol
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Eigenschaften:
Salicylsäure bildet nadelige, farblose und geruchlose Kristalle, die süßsäuerlich schmecken und einen unangenehmen Nachgeschmack besitzen. Sie wirkt noch stärker bakterientötend als Benzoesäure und Phenol . Auf der Haut löst sie allmählich die Hornhaut auf. Salicylsäure wirkt auch schmerz- und fiebersenkend. Die Säure ist in kaltem Wasser schwer, in heißem Wasser dagegen gut löslich. Die zu den Phenolcarbonsäuren zählende Salicylsäure ist eine deutlich stärkere Säure als Benzoesäure. Mit Eisen(III)-chlorid bildet sich eine typische, blauviolette Farbreaktion. Beide Merkmale lassen sich auf eine Wasserstoffbrücke innerhalb des Moleküls zurückführen: Beim Erhitzen auf 200°C entsteht unter Abgabe von Kohlenstoffdioxid Phenol, oberhalb von 250°C reagiert Salicylsäure in einer Kondensationsreaktion unter Abgabe von Wasser zu Xanthon. Mit Methanol reagiert sie bei der Gegenwart von Schwefelsäure zu Salicylsäuremethylester:
Der entstehende Ester findet sich im
Wintergrünöl, das aus einer in Nordamerika beheimateten Staude gewonnen
wird. Die bei der Reaktion mit sämtlichen Alkoholen zugänglichen Ester der
Salicylsäure dienen als Rheumamittel und aufgrund ihres intensiven Geruchs
auch für die Parfümherstellung.
Herstellung:
Verwendung:
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