|
|
weißes, kristallines Pulver |
Vorkommen:
|
RS-Sätze:
R 37/38 - 41 , S 26 - 36/37/39
Entsorgung:
Abfluss,
Restmüll
|
|
Eigenschaften:
Die reine, wasserfreie Citronensäure bildet farblose rhombische Kristalle, die leicht sauer schmecken. Innerlich eingenommen fördern geringe Mengen das Knochenwachstum, größere Mengen wirken giftig. Beim Erhitzen zersetzt sie sich ab 175 °C. Mit Natriumhydrogencarbonat (Backpulver) und Wasser entwickelt sich in einer heftigen Reaktion Kohlenstoffdioxid. Sie gehört zur Klasse der organischen Carbonsäuren und besitzt drei Carboxylgruppen (s.o.). Mit Alkalimetallen ( Lithium, Natrium, Kalium) bildet sie ihre Salze, die Citrate. Alle drei COOH-Gruppen (Carboxylgruppen) können Protonen abspalten, wenn die Citronensäure mit Wasser vermischt wird. Daher wirkt die Citronensäure als Säure. Eine wässrige Citronensäurelösung leitet elektrischen Strom, da beim Lösen der Säure in Wasser Ladungsträger ( Ionen) gebildet werden.
An den Carboxylgruppen kann auch eine
Veresterung mit Alkoholen zu Citronensäureestern stattfinden. Diese
besitzen als Weichmacher für Kunststoffe
Bedeutung.
Herstellung:
Verwendung:
Nebenwirkungen: |